YLAB- geisteswisschenschaftliches Schülerlabor der Universität Göttingen

Verlorenes sichtbar machen.  Wie arbeitet die Digitale Archäologie?

Archäologisches Institut,
Prof. Dr. Martin Langner

Archäologie, das ist die Lehre von den alten Dingen. Ob antike Kunstwerke oder Alltagsgegenstände, Siedlungsspuren oder ganze Stadtbilder, diese alten Dinge werden in Göttingen mit modernen Methoden erforscht. Die erste Professur für “Klassische Archäologie und ihre digitale Methodik” im deutschen Sprachraum beschäftigt sich insbesondere mit der 3D Erfassung von antiker Skulptur. Aber wie geht das? Welche Vorteile bietet das für die Erforschung vergangener Kulturen? Wieviel Zeit braucht man für ein 3D Modell? Und wie gut sind die Ergebnisse?
Das soll in ein paar Stunden praktisch ausprobiert und diskutiert werden.

Inhalt
Nach einer technischen Einführung kann jeder Teilnehmer mit seinem Smartphone / Tablett oder seiner Digitalkamera solche 3D Modelle erstellen. Dazu bietet die Archäologische Sammlung der Gipsabgüsse optimale Voraussetzungen. Denn hier finden sich zahlreiche Modelle für die digitale Erfassung, gutes Licht und auch genügend Platz. In einem Workshop werden die Ergebnisse der SchülerInnen präsentiert und diskutiert werden.

Programm
10:15-11:00 Technische Einführung
11:15-12:00 Praktischer Teil
12:15-13:00 Führung durch die Sammlung der Gipsabgüsse mit Einführung in die Klassische Archäologie
13:15-14:00 Praktischer Teil II
14:00-15:00 Pause
15:15-16:00 Diskussion der Ergebnisse

Organisatorisches

  • richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe im Kurs- bzw. Klassenverband sowie Einzelinteressierte
  • findet statt von 10 bis 16 Uhrim Archäologischen Institut. Treffpunkt am Eingang des Instituts, Nikolausberger Weg 15, 37073 Göttingen
  • setzt Interesse an historischen oder kunsthistorischen Themen voraus.
  • internetfähiges Smartphone oder Tablett ist von Vorteil aber nicht erforderlich.
  • Unkostenpauschale: 2€/TeilnehmerIn