YLAB- geisteswisschenschaftliches Schülerlabor der Universität Göttingen

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Experimente mit dem Iktus

Wie hat man Latein ausgesprochen? Dieser Workshop führt exemplarisch vor, wie Klassische Philologie und Allgemeine Sprachwissenschaft ihre heutigen Erkenntnisse gewonnen haben und was diese Erkenntnisse für den Vortrag lateinischer Verse implizieren.

Experimentum Romanum

Wie sah der Alltag der Römer aus? Anhand von Kurzfilmen des SWR Schulfernsehens können SchülerInnen einmal ihre lateinischen Sprachkenntnisse auf eine ganz ungewohnte Weise anwenden und zugleich viel Neues über Archäologie und römisch-germanische Geschichte aus der direkten Quelle der Forschenden erfahren.

Widerstand im Nationalsozialismus

In diesem Workshop wollen wir uns durch die Arbeit an vielfältigen Quellen dem komplexen Thema „Widerstand“ nähern, dadurch zugleich Einblicke in Arbeitsweisen und Methoden Geschichtswissenschaft kennenlernen und nicht zuletzt ergründen, wie Formen des Widerstands gegen das nationalsozialistische Regime rezipiert wurden.

Zwangsarbeit

Mithilfe der Dauerausstellung der Geschichtswerkstätten Göttingen und Duderstadt in der BBS II wollen wir einen Einblick in die Zwangsarbeitssysteme des nationalsozialistischen Deutschlands in unserer Region gewinnen. Zugleich nähern wir uns dabei unterschiedlichen Formen historischer Forschung.

Der erste Weltkrieg

Welche Möglichkeiten stehen dem heutigen Historiker zur Verfügung, um sich dem Ersten Weltkrieg zu nähern. Anhand originaler zeitgenössischer Feldpostkarten und -briefe wollen wir die individuellen Erfahrungen der Menschen in den Schützengräben und an der sogenannten Heimatfront aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten, um schließlich ihren Quellenwert zu bestimmen und Vergleiche zu anderen Text-Bild- und Sachquellen zu ziehen.

Gefällt mir!

Was ist ein Freund oder eine Freundin? Was ist Freundschaft? In einem halbtägigen Workshop wollen wir untersuchen, wie sich zwischenmenschliche Beziehungen soziologisch, philosophisch, kultur- und literaturwissenschaftlich bestimmen lassen und wie sich Freundschaftskonzepte von der Antike bis in die Gegenwart geändert haben.

„Ich kann es aber beweisen“

Man kann Recht und Unrecht haben in der Literaturinterpretation. Das bestimmt nicht die „Meinung des Lehrers“, sondern der Text. In einem literarischen Text ist alles miteinander verknüpft. Und jede Verknüpfung hat eine Funktion für den Sinn. In diesem Projekt gehen wir auf die Jagd nach diesen Verknüpfungen, und die Interpretation bildet sich daraus wie ein Puzzle.

Es war einmal

Märchen sind keine einseitigen Kindergeschichten. Durch eine reiche Symbolik werden die Märchen zu einem psychologisch komplexen Gebilde. Im Rahmen des Workshops sollen die SchülerInnen u.a lernen, die Symbolik des Märchens zu erkennen, zu hinterfragen und zu erschließen. Ziel ist es dabei, vom Verurteilen von Figuren bzw. Urteilen über Menschen zum Verstehen von Beziehungen zu kommen.

„Weil das ist schlechtes Deutsch!“

Sprechen bedeutet, in kürzester Zeit Konzepte, Zusammenhänge und Absichten in sprachliche Äußerungen zu übersetzen. Im Schülerlabor lernen die TeilnehmerInnen Methoden der empirischen Sprachforschung kennen und entwickeln einfache Tests zur Ermittlung unbewusster Regeln des Deutschen, die sie selbst durchführen und auswerten.

Die Welt als Rätsel

Nachrichten, Infos und Meinungen werden nicht nur durch Texte, sondern besonders auch durch gezielt eingesetzte Bilder transportiert. Doch ist das wirklich neu? In einem historisch arbeitenden Medien-Workshop werden wir insbesondere Rätsel- und Argumentationsstrukturen in Nachrichten- und Flugblättern des 16. und 17. Jahrhunderts untersuchen und Funktionsweisen von Text und Bild mit aktuellen Tageszeitungen vergleichen.